17. Tag, 17.08. Quiberon - Roscoff - St.-Pol-de-Leon - Lannion - Pleneuf-Val-Andre
Heute der letzte Tag vor der Heimfahrt. Zuerst ging es nach roscoff, einer Stadt mit Fährverbindung nach England.

Bild 82: Roscoff von der Meerseite.
Durch den Golfstrom ist hier das Klima sehr milde. Rings um die Stadt sieht man Felder mit Zwiebeln und Artischocken. Roscoff ist sehr berühmt für seine rosa Zweibeln, die ein sehr feines aromahaben sollen. Als im letzten Jahrhundert der Zwiebelabsatz stagnierte, hatte man die Idee, die Zweibeln zu Zöpfen zu binnden, sie an ein Fahrrad zu hängen, mit der Fähre nach England überzusetzen und dort von Haus zu Haus zu tingeln, um sie zu verkaufen. Da die meisten Jean hießen, wurden sie Onion-Johnnys genannt.
Ein paar Jahrhunderte früher hat die fünfjährige Maria Stuart hier an Land das erste Mal ihren zukünftigenGatten gesehen und die Heirat wurde arrangiert.

Bild 83: Ile de Bratz.
Und Roscoff ist auch der Ort, in dem der neue Dupin-Krimi spielt.

Bild 84: Die Kirche von Roscoff mit ihrem interessanten Turm.
Nächster Halt war kurz in Saint-Pol-de-Leon. Paul Aurelien aus Wales hat in der Nähe ein Seeungeheuer bezwungen, seine Gebeine liegen hier.

Bild 85: Bischofsgrab. Der Krummstab im Maul der Seeschlange.
Als nächstes war ich in Lannion. Dort gibt es eien bretonische Whisky-Destillerie.
Endpunkt heute: Plenauf-Val-Andre, ein Badeort an der Küste.

Bild 86: Strand von Plenauf-Val-Andre.
Es war gerade Ebbe, man musste also sehr weit bis zum Wasser laufen. Abends gab es noch ein letztes bretonisches Abendessen: Risotto mit Meeresfrüchten (und ganz vielen Jakobsmuscheln).
Dann ein letzter Blick aufs Meer.

Bild 87: Abendsonne. Da war das Wasser auhc wieder etwas dichter gekommen.
Die nächsten zwei Tage werde ich fahren mit einem Übernachtungsstopp.