Freitag, 7. August 2026
7. Tag, 07.08. Andorra - Lourdes
Zu gestern hatte ich noch vergessen zu erwähnen, es waren abends hier in den Bergen angenehme 25 Grad, oben auf dem Pasa de la Casa hatte das Autothermometer sogar nur 12 Grad angezeigt.

Das Tanken am Morgen hat dann Spaß gemacht: 1,50 pro Liter.

Heute war keine Wolke zu sehen, aber ich fuhr auf der Bergseite. Über kleine Dorfstrassen ging es zur nächsten Station, Lourdes.

Hier unten war es wieder wärmer. Auf zu den Grotten von Lourdes. Erst einmal musste ich mit dem Auto durch die Menschenströme, die zur Grotte wollten und kaum nach links und rechts schauten. Aber Hotel gefunden und Auto geparkt und schon ging es selbst los zur Grotte.


Bild 35: Lourdes.

Obendrüber wurde erst einmal eine Kirche gebaut, aber unterhalb befindet sich immer noch die Grotte, in der Bernadette ihre Marienerscheinung hatte.


Bild 36: Die Grotte von Lourdes.


Bild 37: Die Erscheinung der Muttergottes von der heiligen Bernadette.

Die Grotte wird von vielen Kranken aufgesucht, die hier Heilung suchen.


Bild 38: Besucher.

Zum Abend ging es zum indischen Imbiss um die Ecke mit Samosas, Lassi und Paneer Naan.



Donnerstag, 6. August 2026
6. Tag, 06.08. Carcassonne - Andorra
Heute der Besuch in Carcassonne.


Bild 27: Die Festung Carcassonne sah man schon von weitem.

Wem sie bekannt vorkommt: Sie hat im Film mitgespielt (Jeanne d'Arc und Robin Hood, selbst Walt Disney hat sich für Schneewittchen und Dornröschen hier Inspiration geholt) und es gibt ein Würfelspiel mit diesem Namen.

Hinein ging es durchs Stadttor.


Bild 28: Eins der Stadttore, die Porta Narbonnaise.

Innerhalb der Stadtmauern enge Gässchen mit Souvenirgeschäften. Und in der Stadt gibt es noch einmal eine Extrafestung, die Grafenburg.


Bild 29: Der Zugang zur inneren Burg.

Nach dem Erkunden der Burg konnte man einmal oben auf der äußeren Stadtmauer entlanggehen, so einen Kilometer.

Dabei hatte man eine gute Sicht auf den Montagne Noir, die schwarzen Berge, wo schon früh Gold, Eisen und Kupfer abgebaut wurden. Sie sind der südliche Ausläufer des Französischen Zentralmassivs.


Bild 30: Montagne noir.

Dann ging es zur Kirche St. Naizare innerhalb der Stadtmauern mit wundervollen Kirchenfenstern.


Bild 31: Die Fenster von St. Naizere.

Die Stadt hat eine wechselvolle zweitausendjährige Geschichte, hier die Kurzform: Römer, Westgoten, Sarazenen, Franken, Franzosen, Katharer, Kreuzzügler, Spanier, Franzosen.
Am bekanntesten ist eigentlich, dass die Katharer sich hier 1209 verschanzt haben, von den Tempelrittern auf dem Albigenserkreuzzug erobert wurden und alle, die den römisch-katholischen Glauben nicht annehmen wollten, der Inquisition zum Opfer fielen: 100 durften mit dem gehen, was sie am Leibe trugen, der Rest wurde gehängt oder verbrannt. Danach waren alle Einwohner katholisch.

Im 19. Jhh. wurde die Festung restauriert und in diesem Zustand wiederaufgebaut. Der Tourismus setzte sofort ein.

Dann Weiterfahrt nach Andorra. Und angekommen. Über den Pass de casa. Und als ich nach den Serpentinen oben war, bin ich direkt in eine Wolke gefahren. Das war auch gut, so konnte man beim Runterfahren nicht sehen, wie tief es an der Seite runterging. Der Wegezoll für die Autobahnnutzung wird hier noch per Hand abkassiert.

Andorra ist ein in den Pyrenäen in einem langen Tal liegendes Land, ringsum von hohen Bergen umgeben. Die Amtssprache ist Catalan. Es ist ein kleines Paradies für Markenfans. Man bezahlt nur 4 % MWSt. Da war für mich natürlich das Tanken am Interessantesten: 1,58.

Aber zuerst eine Unterkunft für das Auto gesucht. Das Tal ist bis auf den letzten Zentimeter bebaut, selbst die Flüsse sind überbaut. Aber ab und zu treten sie mal an die Oberfläche.


Bild 32: Andorra.

Aber eigentlich ist Andorra eine riesige Einkaufsstraße. An deren Ende des Tals findet man die alte Stadt.


Bild 33: Das alte Andorra.

Dort habe ich ein kleines Restaurant gefunden. Es gab Paella leider nur für 2 Personen. Also keine Paella, sondern Dorade. Dazu ein frischer trockener Weißwein vom Weinberg des Besitzers.


Bild 34: Und auf dem Rückweg gingen die Lichter an.



Mittwoch, 5. August 2026
5. Tag, 05.08., Cannes - St. Tropez - Carcassonne
Morgens vor dem Losfahren gönnte ich mir ein warmes Bad im Mittelmeer. Im Hafen von Cannes lag auch gerade ein Aida-Schiff, die haben gestern wohl auch Feuerwerk geschaut.

Dann ging es weiter, aber ich habe noch ein bisschen Mittelmeerflair in Saint Tropez getankt. Und natürlich an den Gendarm von Saint Tropez gedacht.


Bild 23: Der Hafen von Saint Tropez.


Bild 24: Neben den Yachten gab es auch Kirchtürme zu bestaunen.


Bild 25: Es gab auch größere Boote.


Bild 26: Und Fischbrötchenliebhaberinnen. (aber keine Fischbrötchen, so was schnödes gibt es wohl in Frankreich nicht).


Dann der Abschied vom Mittelmeer und es ging wieder auf die Autobahn, wieder eine längere Strecke.

Endpunkt heute Carcassonne. Die Stadt wird aber morgen erst entdeckt, jetzt gibt es Abendessen im Hotelrestaurant. Empfehlung der Kellnerin, dazu den Hauswein als Rose. Tagsüber mag man gar nichts essen, das Autothermometer hat 39 Grad angezeigt.