16. Tag, 16.08. Belle Ile
Früh ging es aus den Federn, auch wenn Sonntag ist. Das Ticket für die Hin- und Rückfahrt hatte uch schon von zu Hause aus gebucht, was bei dem Andrang auch besser war.

Ab ging es zur "schönen Insel". Die Fähre legte in Le Palais an, der größten Ansiedlung der Insel. Auf der Insel hatte nicht nur Dupin einen Fall zu lösen, auch Monet war von der Insel begeistert und 36 seiner Bilder sind auf dieser Insel entstanden.


Bild 76: Der Hafen Le Palais. Links die ehemalige Festung, die zum Hotel umgebaut wird

Im Reiseführer stand, man solle die Insel per Fahrrad erkunden, also gleich eins am Hafen ausgeliehen. Ich hatte mir drei Punkte herausgesucht, die ich sehen wollte. Der erste war der Leutturm "Grand Phare" auf der Westseite.


Bild 76a: Der große Leuchtturm der Belle Ile. Auch ein Motiv von Monet.

In der Nähe hatte man von der Steilküste hinunter einen schönen Blick auf die vom Wind zerzauste Westküste.


Bild 77: Blick auf Port Colon.

Dann war es Zeit für eine Trinkpause (Espresso und Saft). Auf einmal kam eine Truppe mit Instrumenten: 3 Arkordeons, 2 Geigen, 1 Gitarre, 1 Dudelsack und 1 Schlagzeug. Eine bretonische Kapelle. Sie haben sich in dem Cafe getroffen, um zu üben. So hatten wir auch noch etwas davon.

Aber weiter gings, ich musste unbedingt zu Jean und Jeanne, den beiden Menhiren, oder wir Asterix und Obelix sagen würden: Hinkelsteinen.


Bild 78: Der Menhir Jeanne...


Bild 79: ... und Jean,

Ganz lustig ist hier in der Bretagne, dass kleine Jungs oder betagte Herren Jean-Luc gerufen werden (kleiner Gruß an alle Trekies da draußen).

Dann wieder zurück nach Le Palais und noch die Kirche besichtigt. Sie hatte wunderschöne Kichenfenster. Von außen sehen die Kirchlein immer sehr unscheinbar aus, sollen ja auch Wind und Wetter trotzen.


Bild 80: Kirchenfenster der Kirche von Le Palais, hier das Abendmahl.

Dann noch etwas durch die Andenkenläden stöbern und einfach im Hafen Schiffe gucken.


Bild 81: Hier eine andere Fähre. Interessant ist, dass die Autos von der Seite einfahren.

Mit der Fähre ging es dann auch wieder zurück nach Quiberon.