11. Tag, 11.08. Santillana - Altamira - O Barqueiro
Heute morgen wollte ich eigentlich die Höhlen von Altamira besuchen, aber ich bin nicht reingekommen. In die richtigen Höhlen lassen sie keinen mehr rein wegen der Luftfeuchtigkeit. Aber sie haben die Höhlen nachgebaut. Aber auch in die kommt man nur mit Führungen, alle 15 Minuten eine Gruppe von 20 Personen. Ich habe mich brav am Ende der Schlange angestellt.

Bild 61: Schlange vor Altamira.
Als es dann aber zeitlich doch zu eng war, musste ich leider aufgeben. Ich musste ja heute noch mein letztes Ziel erreichen, O Barqueiro, ein kleines Hafenörtchen mit einem Seglerhafen.

Bild 62: O Barqueiro.

Bild 63: Blick zum Meer mit Leuchtturm.
Heute nur noch Abendessen und den Sonnentest für morgen abend machen ob die Sonne zu sehen ist.

Bild 63a: Abends war das Wasser weg bei Ebbe.
10. Tag, 10.08. Bilbao - Santillana del Mar
Weiter ging es westwärts, allerdings nicht so weit. Zeit für Strand.

Bild 53: Der Atlantik.
Und gleich rein. Es war ein klein bisschen kühler als das Mittelmeer, es war aber eine Erfrischung. Dann beim Dahindösen ein Aufreger am Strand, alle sind auf einmal aus dem Wasser wie beim "Weißen Hai". Ich habe geschaut: Kein schwarzes Dreieck auf dem Wasser. Aber etwas anderes kam da an den Strand gespült. Die Angst war erst groß, es könnte eine Portugisische Galeere sein. Es war dann dies.

Bild 54: Irgendein Meeresgetier, das Panik am Strand ausgelöst hat.
Dann ging es wieder weiter. Heute übernachte ich in der kleinen Stadt Santillana del Mar, die von Tagestouristen geflutet wird, weil hier ganz viel alte Bausubstanz aus der Renaissance erhalten ist. Die Stadt lag an der Küsten-Handelsroute zwischen San Sebastian und Santiago de Compostela. Fast 30 der Paläste der Adligen sind heute noch erhalten.

Bild 55: Straße.

Bild 56: Noch mehr davon.
Das Highlight ist aber die romanische Klosterkirche Santa Juliana. Die Gebeine der frühchristlichen Märtyrerin liegen in der Kirche begraben. Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Juliana_von_Nikomedia

Bild 57: Klosterkirche Santa Juliana.
Die Kirche ist noch gut erhalten, auch der Kreuzgang.

Bild 58: Kreuzgang.
Der Altar hat unten eine Verkleidung aus Silber, sie stammt aus Mexiko.

Bild 59: Holzgeschnitzter Altar.

Bild 60: Und die alten Chorbücher sind ausgestellt.
Dann wollte ich noch Postkarten kaufen, aber es gab keine Briefmarken. Die kommen erst morgen, oder wie die Spanier sagen: manjana.
9. Tag, 09.08. Oloron - Bilbao
Oh, war das ein Gewitter hier in den Bergen, selbst Hagel fehlte nicht. Am nächsten Morgen schien wieder die Sonne und es reichte noch für eine kleine Runde durch den Ort.
Oloron ist für seine bis an den Fluss gebauten Häuser bekannt.

Bild 45: Die Flusshäuser von Oloron.
Mit meinem Auto musste ich auf dem weiteren Weg Anstiege hochfahren, die nur im ersten Gang zu fahren waren. Da wird einem doch schon Angst und Bange. Aber geschafft.
Ich wurde gefragt, ob Autofahren nicht stresst. Da in Frankreich die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 130 und auf Landstrassen 80 ist, fährt es sich ganz gut. Allerdings halten sich die Franzosen nicht daran und sie fahren nicht vorausschauend, das nervt manchmal.
In Spanien ist die Höchstgeschwindigkeit 120 auf der Autobahn. Also alles noch moderater.
Das Mautsystem ist ähnlich dem in Frankreich, was dann immer zu Staus führt. Dafür bezahlt aber jeder für die Abschnitte, die man auch befährt. Und hier an der Küste sind hohe Berge, da wurden überall Tunnel gebaut.
Die Pyrenäen habe ich also hinter mir gelassen und nach der französisch-spanischen Grenze konnte man auch das erste Mal den Atlantik sehen. Aber ich musste weiter. Heute abend um 18:00 Uhr habe ich ein Ticket für das Guggenheim-Museum in Bilbao. Also Unterkunft angesteuert, geduscht und ab in die Stadt. Zuerst in die alte Stadt.

Bild 46: Fussgängerbrücke über den Fluss Nervion, der später in die Biskaya mündet.

Bild 47: Altes Rathaus von Bilbao.
Dann Richtung Museum und hinter der Flussbiegung tauchte es dann auf. Es ist schon ein beeindruckendes Gebäude.

Bild 48: Guggenheim Bilbao.
Im Museum gab es drei Ausstellungen: Jasper Johns, Richard Serra und Ruth Asawa.

Bild 49: Richard Serra, begehbar.
Die Architektur des Gebäudes macht schon was her.

Bild 50: Nochmal Guggenheim.
Anschließend ging es auf Anraten des Hotelbesitzers hoch hinaus, mit der Funikular, einer Zahnradbahn.

Bild 51: Funikular.
Von oben hatte man einen schönen Blick auf Bilbao.

Bild 52: Bilbao von oben. Unten links Guggenheim.