5. Tag, 05.08., Cannes - St. Tropez - Carcassonne
Morgens vor dem Losfahren gönnte ich mir ein warmes Bad im Mittelmeer. Im Hafen von Cannes lag auch gerade ein Aida-Schiff, die haben gestern wohl auch Feuerwerk geschaut.
Dann ging es weiter, aber ich habe noch ein bisschen Mittelmeerflair in Saint Tropez getankt. Und natürlich an den Gendarm von Saint Tropez gedacht.

Bild 23: Der Hafen von Saint Tropez.

Bild 24: Neben den Yachten gab es auch Kirchtürme zu bestaunen.

Bild 25: Es gab auch größere Boote.

Bild 26: Und Fischbrötchenliebhaberinnen. (aber keine Fischbrötchen, so was schnödes gibt es wohl in Frankreich nicht).
Dann der Abschied vom Mittelmeer und es ging wieder auf die Autobahn, wieder eine längere Strecke.
Endpunkt heute Carcassonne. Die Stadt wird aber morgen erst entdeckt, jetzt gibt es Abendessen im Hotelrestaurant. Empfehlung der Kellnerin, dazu den Hauswein als Rose. Tagsüber mag man gar nichts essen, das Autothermometer hat 39 Grad angezeigt.
4. Tag, Di, 04.08., ITER - Grasse - Cannes
Gestern abend gab es das französische Abendbrot: Körnerbaguette, Butter, Comte-Käse und ein vorzüglicher Grenache/Syrah hier aus der Rhone-Gegend.
Die Unterkunft hatte keinen WLAN, so hatte ich Zeit, mit der Urlaubslektüre zu beginnen: Kommissar Dupins 15. Fall, "Bretonischer Glanz".
Jetzt kann ich verraten, warum ich mich auf der Hinreise so beeilen musste. Heute morgen um 10:00 Uhr hatte ich einen Termin: Besichtigung des in Bau befindlichen Kernfusionsexperimentes ITER, einem Tokamak (für die Nerds). Eine liebe Kollegin hat mir den Termin vermittelt. Danke nochmal dafür.
Fotos durfte ich machen, ich darf sie aber nicht im Blogg teilen. Wer es genau wissen will: www.iter.org

Bild 16a: ITER. Bild von der ITER-Website.
Natürlich hat es länger gedauert, nach 4 Stunden war ich wieder draussen. Und dadurch mussten die Punkte Monte Carlo und Nizza gestrichen werden. Die nächste Station war Grasse, die Stadt der Parfumeure. Und wer Patrick Süsskinds "Das Parfum" gelesen oder als Film gesehen hat: da, wo er die Techniken des Duft-haltbar-Machens gelernt hat.
Natürlich stand der Besuch einer Parfümerie mit Führung mit auf dem Plan.

Bild 17: Parfümerie in Grasse. Diese Parfümerie feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag.

Bild 18: Destillierapparat.
Grasse ist ein ganz verwinkeltes Städtchen mit engen Gassen und auf verschiedenen Höhenebenen. Es war auch fürs Auto ein Ereignis.

Bild 19: Haupteinkaufsstrasse. Auf den Hauptwegen hingen überall oben die pinken Schirme.

Bild 20: Blick in Richtung Cannes, es ist nur eine halbe Stunde entfernt. Ich brauchte eine Stunde zusätzlich wegen Stau.
Und jetzt bin ich am Mittelmeer angekommen.

Bild 21: Das Mittelmeer: Die Unterkunft, ein altes Haus, in dem jetzt Künstler wohnen, ist 200 m vom Strand entfernt. Mit den Füßen war ich drin, zu mehr hat die Zeit nicht gereicht.
Abends in Cannes gab es 22:00 Uhr einen Feuerwerkwettstreit mit Musikbegleitung. 6 Teams traten gegeneinander an.

Bild 22: Das Feuerwerk am Strand von Cannes. Zu Beginn wurde aus allen Kehlen erst einmal die französische Nationalhymne geschmettert.
3. Tag, Mo 03.08., Moirans - Grenoble - Peyrolles-en-Provence
Nach dem Einkauf ging es in die 20 min entfernte Stadt Grenoble. Mit der Telepherique, einer Seilbahn, ging es hinauf in de Festung von Grenoble.

Bild 11: Telepherique, eine Seilbahn.

Bild 12: Oben Grenoble-Bastille. Im Vordergrund die Isere.
Dann mit der Seilbahn hoch,

Bild 13: In der Bubble über der Isere.
von oben hatte man eine herrliche Aussicht.

Bild 14: Blick über Grenoble.
Die Bahn fährt zum Einsteigen und Aussteigen ganz langsam, quasi wie ein waagerechter Paternoster, sie hält also nicht still zum Einsteigen. Und die Bubbles sind unten lose, man schaukelt beim Ein- und Aussteigen.

Bild 15: Die Bubbles kommen an.
Das Kunstmuseum oben in der Festung war leider zu, aber es gab eine Ausstellung zur Bubbles-Seilbahn, die in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum feiert.
Dann ging es auch schon weiter, über eine Bergstrasse, die Route Napoleon, mit vielen Kurven, Bergen und Tälern in Richtung Sisteron. Dort trohnt auf einem Felsen die Zitadelle.

Bild 16: Zitadelle von Sisteron.
Dann wurden die Berge kleiner, Sonnenblumenfelder und Obstplantagen säumten den Weg. Jetzt bin ich in einem kleinen Dorf in der Provence.