Sonntag, 22. Februar 2026
5. Tag: Pamukkale
Morgens hiess es Abschied nehmen von Kos und über die EU-Aussengrenze ging es die 15 km wieder zurück nach Bodrum in Asien.


Bild 39: Tschüss Kos. Der höchste Gipfel ist wieder von Wolken verhüllt.


Bild 40: Zurück in Bodrum. Hier die Festung.


Bild 41: Die Windmühlen von Bodrum mit Segelbooten.

Mit unserem Bus ging es von Bodrum aus durch die Berge zu den Kalksinterterassen nach Pamukkale, diese sind Weltkulturerbe zusammen mit der antiken Stadt Hierapolis oberhalb der Terassen. Schon die Römer wussten die 30-50 Grad heissen Quellen zu schätzen. Oben auf den Terassen waren wir nicht, mittlerweile wollen sie dafür 30 Euro Eintritt.


Bild 42: Kalksteinterassen in Pamukkale. Die Steine oben gehören zu Hierapolis.


Bild 43: Das heisse Quellwasser.

Anschliessend besuchten wir eine Derwisch-Trance. Es war eine rituelle Veranstaltung mit Musik und Gesang, anschliessend haben sie sich noch einmal für Fotos gedreht.


Bild 44: Tanzende Derwische.

In der Nähe von Pamukkale an einer anderen heissen Quelle war unser Hotel, mit Thermalbad. Ein Becken hatte 33 Grad heisses Wasser, das andere draussen 41 Grad und ein weiteres drinnen 44 Grad.



Samstag, 21. Februar 2026
4. Tag: Insel Kos
Heute war es dann endlich so weit, von Bodrum ging es los in Richtung Insel Kos. Fahrzeit eine Stunde, 15 km oder 8 sm.

Beim Zurüchschauen noch ein Blick auf die Festung.


Bild 19: Rückblick auf die Festung St. Peter, die Johanniter-Kreuzritterburg.


Bild 20: Die Halbinsel mit den Windmühlen von der Wasserseite aus.


Bild 21: Das Meer.


Bild 22: Der Hafen von Kos mit der Festung am Hafen.

Die Insel empfing uns mit Freudentränen. Die griechischen Grenzer waren nicht die schnellsten und liessen uns erst einmal im Regen stehen. Danach ging es ins Hotel, das direkt am Hafen und gegenüber der Hafenfestung liegt.

Dann ging es mit giechischer Reiseleitung im Bus nach Asklepion.


Bild 23: Tempel des Asklepion (Sohn des Appollo). Hier wurden vom 4. Jhh. v. Chr. bis ins 5. Jhh. Kranke behandelt. Hippokrates wurde auf dieser Insel als Sohn und Enkel von Ärzten geboren und hat hier auch seine Schüler unterrichtet. Die in Asklepion vorkommende ungefährliche Äskulapnatter windet sich auch heute noch um den Äskulapstab als Zeichen der Ärzte.

Als wir dort auf der obersten Stufe des Tempels standen, hörte auch der Regen plötzlich auf. Man konnte von oben bis aufs türkische Festland schauen.


Bild 24: Blick vom Äskulaptempel.


Bild 25: Frühlingsboten: Zwischen den Steinen wuchsen üverall Anemonen.

Im Bergdorf Zia an der Flanke der höchsten Erhebung von Kos, dem Dikeos mit 846 m, gab es Mittagessen. Von dort hat man eine schöne Sicht auf die Nachbarinseln Kalymnos und Pserimos.


Bild 26: Die Nachbarinseln.


Bild 27: Byzantinische Kirche. Auf den griechischen Inseln sind die Kirchen meistens weiss mit blauen Kuppeln.

Auf dem Weg in den Süden kamen wir an einer von zwei noch betriebenen Windmühlen vorbei.


Bild 28: Windmühlen auf Kos. Energie heute: Trotz Möglichkeiten für Geothermie auf der Vulkan-Nachbarinsel Nissyros und Windgeneratoren nutzt man hier Erdöl zur Stromerzeugung.

Ziel war der Süden der Insel. Die Insel ist ungefähr so lang und breit wie Usedom, nur gibt es hier einen ca. 14-mal höheren Berg.


Bild 29: Blick von Kefalos auf die Insel. Ganz hinten der höchste Berg Dikeos von Wolken verhangen.


Bild 30: Paradise Beach mit der Insel Agios Stefanos.

Nach der Inselrundfahrt haben wir die Altstadt besichtigt.


Bild 31: Johanniterkastell Neratzia mit Segelschiffen.

In Kos soll Hippokrates eine Platane gepflanzt und im Schatten des jungen Baumes seine Schüler unterrichtet haben. Auch der Apostel Paulus hat hier zu den Koern, den Kos-Bewohnern, gepredigt.


Bild 32: Die Platane des Hippokrates (gesichert durch Eisengestänge).


Bild 33: Antike Agora, der antike Marktplatz.


Bild 34: Kuppeln der griechisch-orthodoxen Kirche Agia Paraskevi.


Bild 35: Denkmal des Hippokrates.


Bild 36: Für die Pommern: eine Pommeranze.


Bild 37: Abendstimmung am Hafen.

Zum Abschluss des Tages gab es ein gemeinsames Essen beim "Griechen": griechischer Salat, Gyros und Nachspeise. Dazu von der Insel Kos Wein und Bier sowie Ouzo.


Bild 38: Einheimische Biersorten Alpha und Mythos.



Freitag, 20. Februar 2026
3. Tag: Bodrum
Die Zwangspause konnten wir gut überbrücken. Endlich mal ausschlafen. Dann bin ich mit einem Ehepaar zusammen zur Johanniter-Festung gelaufen.


Bild 10: Blick von der Festung. Hinter der Halbinsel mit den weissen Häusern liegt unser Hotel (auf der Halbinsel oben sind die Windmühlen von gestern), die etwas entferntere Insel ist schon Kos, wo wir heute leider nicht hinfahren konnten.


Bild 11: Die Festung.

In der Festung ist auch das Unterwasser-Archäologie-Museum untergebracht.


Bild 12: Die Amphoren-Sammlung.

Sie hatten in den Siebzigerjahren ein gesunkenes Schiff mit Waren an Bord geborgen. Eine Nachbildung ist dort ausgestellt. Es war das erste Mal weltweit, dass eine Unterwasserausgrabung nach wissenschaftlichen Methoden durchgeführt wurde, darauf sind sie hier alle ganz stolz.


Bild 13: Versunkene Rigg. Sie hatte Amphoren, Glaswaren und Rohglas aus Syrien geladen.

In den verschiedenen Türmen (jede Nation der Kreuzritter hatte den eigenen, es gab den deutschen, den spanischen und den französischen Turm) waren von verschiedenen gehobenen Wracks Amphoren, syrische Glaswaren, Gold- und Silbermünzen. Es war alles gut erklärt.


Bild 14: Der französische Turm.


Bild 15: Eine Vase.


Bild 16: Die Rüstung eines Johanniters.

Am Ende des Rundgangs war auch ein kleines Cafe, welches echten türkischen Kaffee hatte: mit Kaffeesatz gekocht und dann viel Zucker darin.

Wir haben vier Stunden in der Festung zugebracht und die Zeit ist wie im Fluge vergangen.

Anschliessend noch ein Bummel durch die Geschäfte.


Bild 17: Lampen in einem Souvenirgeschäft.

Die Frau sah eine hübsche Tasche und fragte, wie teuer die wäre. Es waren 4200 Euro, sie hatte das Luis-Vuitton-Zeichen nicht gesehen. Wie gestern bereits erwähnt, ist Bodrum das Binz oder Sylt der Türkei. Im Laden daneben gab es die Fake-Tasche für ein Zehntel. Sie hat sie nicht genommen.

Dann ging es wieder zurück. Das Hotel heisst Beachhotel, es musste also irgendwo ein Strand sein. Am Hinterausgang ging es zum grossen Parkplatz und dahinter war tatsächlich öffentlich zuänglicher Strand.


Bild 18: Der Strand am Beachhotel.

Zum Abendessen gab es dann die gute Nachricht, morgen um acht ist Abfahrt nach Kos. Das Programm von zwei Tagen wird an einem durchgezogen, nur die griechische Tanzshow fällt weg, was ich jetzt nicht so schlimm finde :-). Auf Kos übernachten wir dann auch.