4. Tag: Insel Kos
Heute war es dann endlich so weit, von Bodrum ging es los in Richtung Insel Kos. Fahrzeit eine Stunde, 15 km oder 8 sm.
Beim Zurüchschauen noch ein Blick auf die Festung.

Bild 19: Rückblick auf die Festung St. Peter, die Johanniter-Kreuzritterburg.

Bild 20: Die Halbinsel mit den Windmühlen von der Wasserseite aus.

Bild 21: Das Meer.

Bild 22: Der Hafen von Kos mit der Festung am Hafen.
Die Insel empfing uns mit Freudentränen. Die griechischen Grenzer waren nicht die schnellsten und liessen uns erst einmal im Regen stehen. Danach ging es ins Hotel, das direkt am Hafen und gegenüber der Hafenfestung liegt.
Dann ging es mit giechischer Reiseleitung im Bus nach Asklepion.

Bild 23: Tempel des Asklepion (Sohn des Appollo). Hier wurden vom 4. Jhh. v. Chr. bis ins 5. Jhh. Kranke behandelt. Hippokrates wurde auf dieser Insel als Sohn und Enkel von Ärzten geboren und hat hier auch seine Schüler unterrichtet. Die in Asklepion vorkommende ungefährliche Äskulapnatter windet sich auch heute noch um den Äskulapstab als Zeichen der Ärzte.
Als wir dort auf der obersten Stufe des Tempels standen, hörte auch der Regen plötzlich auf. Man konnte von oben bis aufs türkische Festland schauen.

Bild 24: Blick vom Äskulaptempel.

Bild 25: Frühlingsboten: Zwischen den Steinen wuchsen üverall Anemonen.
Im Bergdorf Zia an der Flanke der höchsten Erhebung von Kos, dem Dikeos mit 846 m, gab es Mittagessen. Von dort hat man eine schöne Sicht auf die Nachbarinseln Kalymnos und Pserimos.

Bild 26: Die Nachbarinseln.

Bild 27: Byzantinische Kirche. Auf den griechischen Inseln sind die Kirchen meistens weiss mit blauen Kuppeln.
Auf dem Weg in den Süden kamen wir an einer von zwei noch betriebenen Windmühlen vorbei.

Bild 28: Windmühlen auf Kos. Energie heute: Trotz Möglichkeiten für Geothermie auf der Vulkan-Nachbarinsel Nissyros und Windgeneratoren nutzt man hier Erdöl zur Stromerzeugung.
Ziel war der Süden der Insel. Die Insel ist ungefähr so lang und breit wie Usedom, nur gibt es hier einen ca. 14-mal höheren Berg.

Bild 29: Blick von Kefalos auf die Insel. Ganz hinten der höchste Berg Dikeos von Wolken verhangen.

Bild 30: Paradise Beach mit der Insel Agios Stefanos.
Nach der Inselrundfahrt haben wir die Altstadt besichtigt.

Bild 31: Johanniterkastell Neratzia mit Segelschiffen.
In Kos soll Hippokrates eine Platane gepflanzt und im Schatten des jungen Baumes seine Schüler unterrichtet haben. Auch der Apostel Paulus hat hier zu den Koern, den Kos-Bewohnern, gepredigt.

Bild 32: Die Platane des Hippokrates (gesichert durch Eisengestänge).

Bild 33: Antike Agora, der antike Marktplatz.

Bild 34: Kuppeln der griechisch-orthodoxen Kirche Agia Paraskevi.

Bild 35: Denkmal des Hippokrates.

Bild 36: Für die Pommern: eine Pommeranze.

Bild 37: Abendstimmung am Hafen.
Zum Abschluss des Tages gab es ein gemeinsames Essen beim "Griechen": griechischer Salat, Gyros und Nachspeise. Dazu von der Insel Kos Wein und Bier sowie Ouzo.

Bild 38: Einheimische Biersorten Alpha und Mythos.