3. Tag: Bodrum
Die Zwangspause konnten wir gut überbrücken. Endlich mal ausschlafen. Dann bin ich mit einem Ehepaar zusammen zur Johanniter-Festung gelaufen.


Bild 10: Blick von der Festung. Hinter der Halbinsel mit den weissen Häusern liegt unser Hotel (auf der Halbinsel oben sind die Windmühlen von gestern), die etwas entferntere Insel ist schon Kos, wo wir heute leider nicht hinfahren konnten.


Bild 11: Die Festung.

In der Festung ist auch das Unterwasser-Archäologie-Museum untergebracht.


Bild 12: Die Amphoren-Sammlung.

Sie hatten in den Siebzigerjahren ein gesunkenes Schiff mit Waren an Bord geborgen. Eine Nachbildung ist dort ausgestellt. Es war das erste Mal weltweit, dass eine Unterwasserausgrabung nach wissenschaftlichen Methoden durchgeführt wurde, darauf sind sie hier alle ganz stolz.


Bild 13: Versunkene Rigg. Sie hatte Amphoren, Glaswaren und Rohglas aus Syrien geladen.

In den verschiedenen Türmen (jede Nation der Kreuzritter hatte den eigenen, es gab den deutschen, den spanischen und den französischen Turm) waren von verschiedenen gehobenen Wracks Amphoren, syrische Glaswaren, Gold- und Silbermünzen. Es war alles gut erklärt.


Bild 14: Der französische Turm.


Bild 15: Eine Vase.


Bild 16: Die Rüstung eines Johanniters.

Am Ende des Rundgangs war auch ein kleines Cafe, welches echten türkischen Kaffee hatte: mit Kaffeesatz gekocht und dann viel Zucker darin.

Wir haben vier Stunden in der Festung zugebracht und die Zeit ist wie im Fluge vergangen.

Anschliessend noch ein Bummel durch die Geschäfte.


Bild 17: Lampen in einem Souvenirgeschäft.

Die Frau sah eine hübsche Tasche und fragte, wie teuer die wäre. Es waren 4200 Euro, sie hatte das Luis-Vuitton-Zeichen nicht gesehen. Wie gestern bereits erwähnt, ist Bodrum das Binz oder Sylt der Türkei. Im Laden daneben gab es die Fake-Tasche für ein Zehntel. Sie hat sie nicht genommen.

Dann ging es wieder zurück. Das Hotel heisst Beachhotel, es musste also irgendwo ein Strand sein. Am Hinterausgang ging es zum grossen Parkplatz und dahinter war tatsächlich öffentlich zuänglicher Strand.


Bild 18: Der Strand am Beachhotel.

Zum Abendessen gab es dann die gute Nachricht, morgen um acht ist Abfahrt nach Kos. Das Programm von zwei Tagen wird an einem durchgezogen, nur die griechische Tanzshow fällt weg, was ich jetzt nicht so schlimm finde :-). Auf Kos übernachten wir dann auch.