Nordmazedonien: Skopje
Heute fuhr der Bus um 07:00 Uhr ab, hieß also: Frühstück um sechs.

Erste Station war eine Teppichknüpferei. Hier waren die verschiedenen Materialien in den Teppichen zu bewundern: Wolle auf Wolle, Wolle auf Baumwolle, Seide auf Wolle und Seide auf Seide. Die Preise lasse ich jetzt mal weg. Fotografieren durfte man nicht wegen Musterklau.

Weiter ging es über die Berge in Richtung Skopje. Ein Zwischenhalt in 1200 Metern Höhe, an den Nordhängen lag sogar noch Schnee.


Bild 71: Hier unser Bus. Wir hatten einen wirklich erfahrenen und immer ruhig bleibenden Busfahrer.

In Skopje starteten wir mit der Stadtführung in die St.-Clement-Kirche.


Bild 72: Sv.-Clement-Kirche.


Bild 73: Die Kirche innen mit Ikonostase.


Bild 74: Die Kuppel der Kirche.

Die Stadt Skopje wurde 1963 von einem schweren Erdbeben getroffen, bei dem über 1000 Einwohner starben. Daher ist in der Innenstadt alles in den 60er Jahren wiederaufgebaut worden. 2014 kam eine rechte Regierung an die Macht, die die einfachen Fassaden mit nachgemachten alten Fassaden "verschönert" hat. Dadurch ist Skopje ein Sammelsurium an Baustilen.


Bild 75: Baustil-Mischmasch in Skopje.

Die nachfolgende linke Regierung stoppte dann die horrenden Ausgaben für die Fassaden"verschönerung".
Und es wurden über 100 Denkmäler in der Stadt von der rechten Regierung aufgestellt, z.B.:


Bild 76: Denkmal für Alexander, den Großen.

Alexander der Große oder Alexander von Mazedonien ist allen aus der Geschichte bekannt. Gelebt hat er von 356 bis 323 v. Chr., gestorben ist er an Fieber. Sein Lehrer war Aristoteles.

An der steinernen Brücke, früher die einzige zwischen dem christlichen und dem osmanischen Stadtteil


Bild 77: Steinerne Brücke über den Fluss Vardar.

steht ein Denkmal für den byzantinischen Imperator Justinian, der die beim Erdbeben 518 zerstörte Hauptstadt Skupi (in einem Dorf in der Nähe wurde Alexander geboren) 6 km weiter weg wieder aufbaute, das heutige Skopje.


Bild 78: Denkmal für Justinian.

In der Nähe des Alexander-Denkmals stand vor dem großen Erdbeben das Geburtshaus von Mutter Theresa. Etwas davon entfernt findet man ihr zu Ehren ein Museum.


Bild 79: Museum für Mutter Theresa.


Bild 80: Wachsfigur von Mutter Theresa.

Hier noch Beispiele für die "Fake"-Architektur:


Bild 81: "Engelsbrücke".


Bild 82: "Arc de Triumphe".

Eine neue orthodoxe Kirche:


Bild 83: Kirche.

Anschließend gab es im osmanischen Teil noch einen Kaffee.


Bild 84: Hamam im osmanischen Teil.

Dann ging es in unser letztes Hotel. Morgen früh ist dann um 04:00 Uhr Frühstück, um 05:00 Uhr Abfahrt un um 07:35 Uhr geht der Flieger.