Montag, 23. Februar 2026
6. Tag: Aphrodisias
Der Tag begann mit einem während der Tour obligatorischen Besuch der Teppichknüpferei. Dieser Betrieb sponsert die Reise und die Eintrittsgelder. Jetzt die Infos für unsere Freester-Fischerteppiche-Knüpferinnen:
Derzeit knüpft eine Arbeiterin an einem Seidenteppich mit extradünnen Seidenfäden. Der endgültige Wandteppich hat ungefähr die Grösse 35 cm Breite und 55 cm Höhe. Sie benutzen 15.500 Kettfäden, auf 1 cm kommen 400 Knoten. Die Knüpferin hat im Mai letzten Jahres angefangen und ist im Juni fertig.


Bild 45: Knüpferin mit dem feinem Seidenteppich.


Bild 46: Seidenkokons werden gekocht und die Seidenfäden von den Kokons abgewickelt.


Bild 47: Für den feinen Seidenteppich werden ca. 50 Seidenfäden zu einem Garnstrang zusammengefasst. Sonst sind es 500.


Bild 48: Die Seidenkokons, das Dunkle sind die Seidenraupen in den Seidenkokons.

Dann wieder alte Tempel, diesmal in Aphrodisias. Die Stadt war in der Antike für seinen weissen und feinen Marmor bekannt, er wurde bis nach Europa und Afrika geliefert. So waren hier selbst die Sarkophage und anderes aus Mamor.


Bild 49: Badewanne aus Marmor. Sie wurde aus einem Marmorblock herausgemeisselt.

Aphrodisias war ein antiker Wallfahtrsort, der durch seine ausschweifenden Feiern zu Ehren der Aphrodite seinen Ruhm gewann. Die Ruinen der Tempelanlage sind über ein riesiges Gelände verteilt. Hier ein paar Beispiele.


Bild 50: Das Tetrapylon, das Zeremonientor des Aphrodite-Heiligtums.


Bild 51: Das Stadion, es fasste 30.000 Zuschauende. Es gilt als das besterhaltene der antiken Welt.


Bild 52: Die Südagora, einer der beiden Marktplätze. In der Mitte war ein Wasserbecken.


Bild 53: Statue in den Hadrianus-Thermen.


Bild 54: Auch ein Theater durfte nicht fehlen.


Bild 55: Irgendeine Inschrift: Hier reine "Antiqua", aus der die Computerschrift "Times New Roman" entwickelt wurde.

Mit dem Bus fuhren wir im Tal des Flusses Mäander, also dem Mäandertal, wieder in Richtung Kusadasi.

Unser Hotel liegt direkt an der Ägäis, die Insel Samos kann man vom Hotelbalkon und vom Strand aus sehen.


Bild 56: Blick vom Hotelbalkon, im Hintergrund etwas im Dunst die griechische Insel Samos.

Und wieder was für die Nerds: Auf Samos lebte Pythagoras, wir sind also wieder bei den rechtwinkligen Dreiecken (siehe Milet) :-).


Bild 57: Der Strand.

Und so ein feiner Sandstrand lud direkt zum Baden ein. Das Wasser hat hier 17 Grad und die Luft war zum Sonnenuntergang schon etwas kälter. Also für an-die-Ostsee-Gewöhnte fast ideale Befingungen.


Bild 58: Der Sonnenuntergang vom Hotelbalkon.